Zukunftstechnologien vorgestellt
Netzwerktreffen von SCHULEWIRTSCHAFT im BMW-Ausbildungszentrum

Der Arbeitskreis SCHULEWIRTSCHAFT Dingolfing-Landau hat sich kürzlich zu seinem regelmäßigen Netzwerktreffen im Ausbildungszentrum der BMW Group in Dingolfing getroffen.
Vertreter aller Schularten, Unternehmen und Institutionen des Landkreises nutzten die Gelegenheit, sich über aktuelle Themen am Übergang von der Schule in den Beruf auszutauschen.
Schulamtsdirektor Stefan Pielmeier, Vorsitzender aufseiten der Schulen, begrüßte die Teilnehmer und stellte das Programm vor. Zu Beginn stand eine Neuwahl der Vorstandschaft an. Michael Maier, bisheriger Vorsitzender aufseiten der Wirtschaft, hatte beim letzten Treffen seinen Rücktritt angekündigt, da er sich beruflich verändert hat und nicht mehr im Landkreis tätig ist. Pielmeier dankte ihm für die engagierte Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren.
Neuer Vorsitzender
Bei der anschließenden Wahl wurde Josef Spinnler, Geschäftsleitung Automation bei der SAR Elektronic GmbH, einstimmig zum neuen Vorsitzenden aufseiten der Wirtschaft gewählt. Der neue Vorsitzende zeigte sich erfreut über die Wahl und betonte, dass er den Arbeitskreis als ein wichtiges Gremium sehe, das etwas bewirken könne, und dass er sich auf die bevorstehenden Aufgaben freue. BMW-Ausbildungsleiter Gerhard Hofmann führte die Gruppe anschließend in den „Future Space“.
Virtual Reality, KI und Robotik
Das moderne Erlebnis- und Lernkonzept ermöglicht Schülern an vielen unterschiedlichen Stationen Digitalisierung und neue Technologien auf spielerische Weise zu erleben. Von Virtual Reality über Künstliche Intelligenz hin zu Robotik und 3D-Druck sollen Teamgeist und Selbstreflektion gefördert werden. Auch die Mitglieder des Arbeitskreises hatten Gelegenheit, die Stationen auszuprobieren.
Zurück im Innovation Hub des Ausbildungszentrums folgte ein Vortrag von Friedrich Steininger, Gründer der de software & control GmbH. Er stellte die Initiative BoomerZ vor, die sich mit der Frage beschäftigt, wie Wissen und Erfahrung älterer Beschäftigter für jüngere Generationen erhalten werden können.
Mithilfe digitaler Tools soll das Know-how langjähriger Mitarbeiter dokumentiert und an junge Fachkräfte weitergegeben werden. BoomerZ demonstriere, dass Alter und Jugend keine Gegensätze, sondern Partner im Wandel sein können. Die Initiative verstehe sich als pragmatische Antwort auf Fachkräftemangel und digitale Brüche zwischen den Generationen und biete ein praxisnahes Modell mit Potenzial zur Weiterverbreitung. Der Vortrag leitete eine lebhafte Diskussion ein, in der sich alle anwesenden Seiten – Schule und Wirtschaft – über die Thematik austauschten und unterschiedliche Perspektiven und Praxisbeispiele einbrachten.
Das erste Treffen des Arbeitskreises im Jahr bot damit Einblicke in moderne Technologien und neue Ansätze der Zusammenarbeit zwischen den Generationen.
Fotos: Landratsamt Dingolfing-Landau
DA, 17.03.2026
Gruppenfoto mit allen anwesenden Vertretern von Schulen, Unternehmen und Institutionen im Landkreis.

Von Links: Josef Spinnler, Michael Maier und Stefan Pielmeier.