Medientag an der GS Reisbach

 

 

 

Schüler interviewen „Baum-Paul":
Gehen Sie bei Auftritten öfters baden?



Dichtes Gedränge um Radiomoderator Paul Johannes Baumgartner,
der fleißig Autogramme schrieb.

Reisbach. „SZGZ - Schüler Zeitung - Gute Zeitung" lautete die griffige Formel, unter der sich Schülerzeitungsredakteure aus dem Landkreis beim von der Grundschule Reisbach veranstalteten Medientag trafen.


 



Herr Stanek informierte über "richtiges" Interviewen.

Aus elf von 20 Grund- und Hauptschulen waren die jungen Schreiber mit ihren Lehrern angereist, um in einzelnen Workshops am Ende ein Extrablatt entstehen zu lassen und den Radiomoderator Paul Johannes Baumgartner zu interviewen.

   

Layoutgestaltung, Titelfindung, Tipps und Regeln für das Interview, Fragen formulieren lauteten die Themen, die die Pädagogen Judith Schneider, Margit Mandl, Gerlinde Hafeneder, Franz Girnghuber, Karlheinz Grosch, Alfons Grad, Grafiker Michael Anzenhofer und Organisatorin Martina Anzenhofer für die jungen Nachwuchsschreiber bereit hielten. Sogar Redakteure der Landauer Neuen Presse ließen sich in das Geschehen einbinden und plauderten vor den Jungredakteuren ein wenig aus dem Berufsalltag.
 



Kreative Gestaltung eines Titelblattes.

   



Teamarbeit war gefragt.

„Rennmaus", „Der Knall", „Blitzstift" oder „Speedy" lauteten die Vorschläge für den Extrablatt-Titel am Ende des arbeitsreichen Vormittages und „Speedy" machte am Ende das Rennen.
Doch den Höhepunkt stellte zweifellos das Interview mit Moderator Paul Johannes Baumgartner dar. Organisatorin Martina Anzenhofer wedelte sich vor Aufregung mit einem Blatt Kühlung zu, und die Jungredakteure zückten ihre Kameras, um „Baum-Paul", so der Spitzname, im Bild fest zu halten. Den Spickzettel mit der Frage fest in der Hand suchten 25 Schülerredakteure den direkten Blickkontakt mit dem Moderator, um ihre Fragen los zu werden.

   

Paul Johannes Baumgartner fotografierte im Gegenzug die Schüler, „um einen Nachweis zu haben, dass ich wieder eine Schule betreten habe". Zielstrebig habe er den Weg gefunden „zum Hausmeister, wo es die Wurstsemmeln gibt", plauderte Baumgartner, und nur kurz hätten die Überlegungen mit den Eltern, Lehrer zu werden, gedauert. „Am Ende habe ich dann was Gescheites gemacht".
 



Ein Titel musste her!

   



Infos aus dem Netz "fischen".

So stellen die Schüler Fragen nach den Hobbys, Haustieren, dem Lieblingsessen Sushi („Igitt, rohen Fisch,"). Wollen wissen was er auf eine einsame Insel mitnimmt? „Ein Buch, eine Flasche Rotwein und einen Helikopter, um, wenn ich den Wein ausgetrunken, das Buch gelesen habe, sofort wieder zurückfliegen zu können."

   

Ob er so schräg wie Daniel Küblböck sei, wollen die Kleinen wissen. Oder, ob er öfter baden gehe bei seinen Auftritten, und sich auf den Antenne-Bayern-Nachmittag in Dingolfing bezogen, bei dem ein Wolkenbruch den Abend mit der Antenne-Bayern-Band vermieste.



Tipps und Tricks vom Fachmann.

   



Fragestunde!

Schüler und auch die Lehrer hatten sichtlich Spaß an dem Frage-und-Antwort-Spiel mit Paul Johannes Baumgartner („Wer hat denn diese Fragen ausgearbeitet?"). Und besonders auch an den Fragen nach dem „offiziellen Interview", wenn treuherzig eine Schülerredakteurin aus der Grundschule wissen will, „ob er denn nackt im Bett liegt". Am Ende stürmten alle das Podium, denn ein Autogramm vom „Baum-Paul" wollte jeder Schüler mit nach Hause nehmen.

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

Martina Anzenhofer bei der Verabschiedung von "Baumpaul".

Welche Farbe nehme ich denn jetzt?

 

Bericht von Helmut von Guentner